Strikter Klimmzug als Grundlage: Warum viele CrossFitter ihn ueberspringen
Im CrossFit-Alltag dominiert Geschwindigkeit. Wer in einem Workout zwanzig Klimmzuege absolvieren muss, greift zur effizientesten Variante, meist zum Kipping. Der strikter Klimmzug kommt dabei selten vor. Das hat Konsequenzen, die erst spaeter sichtbar werden.
Ein typisches Bild nach einem Jahr Training
Athleten, die ein Jahr lang fast ausschliesslich Kipping Pull-ups trainiert haben, zeigen beim Test des strikten Klimmzugs oft Defizite in der exzentrischen Phase. Sie kommen hoch, koennen sich aber nicht kontrolliert absenken. Die Zugmuskulatur wurde einseitig beansprucht.
Was gezielte Umstrukturierung zeigt
Wenn strikter Klimmzug fuer sechs Wochen als separate Einheit ins Programm integriert wird, verbessert sich nicht nur die Koerperspannung. Auch die Schulterblattfuehrung im Kipping wird praeziser. Die beiden Varianten unterstuetzen sich, vorausgesetzt, beide werden ernsthaft trainiert.
Wer skeptisch gegenueber CrossFit ist, weil die Uebungen oberflachlich wirken, sollte unterscheiden zwischen dem, was in Wettkampf-Workouts passiert, und dem, was durchdachtes CrossFit-Training tatsaechlich beinhalten kann. Der strikter Klimmzug hat in beidem seinen Platz, wird aber nicht immer eingesetzt.
